Autor Thema: Von Klosterärzten, Badern und Quacksalbern – Medizin im Mittelalter  (Gelesen 173 mal)

Offline Thomas Beßen

  • Administrator
  • *
  • Beiträge: 8.529
  • - die Menschen stärken, die Sachen klären -
    • http://www.pflegesoft.de
In der Burgruine Münzenberg, heute, am 13.09.2018 16:00 Uhr
 
Themenführung mit Chiara Girotto, M.A., Anthropologin und Ärchäologin

"Medizin war im deutschen Mittelalter vor allem Aufgabe der Klosterbrüder und -schwestern. In Klöstern wurden Heilkräuter angebaut und bedeutende Bücher zum Thema geschrieben. Die Betreiber der Badestuben in den Städten waren die „Ärzte der kleinen Leute“ und Quacksalber und Zahnreißer boten auf den Märkten manch zweifelhaften Dienst an. Zwischen Forschung und Aberglaube, großen Chirurgen und tödlichem Schindluder wurde dem Kranken viel zugemutet. Apotheker mischten ihre Medikamente aus Zutaten, die wohl schon damals so manch einem Patienten den Magen umdrehten und vielen Krankheiten, wie der Pest, waren die Menschen hilflos ausgeliefert. Wer die Heilkunst des Mittelalters kennt, weiß die Errungenschaften der modernen Medizin erst wirklich zu schätzen."

Quelle: https://www.schloesser-hessen.de

Schade, ein wenig spät dran, aber vielleicht gibt's ja Folgetermine... 8-)
Frühe Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.